<%@ Language = JScript %> heidemarie wiesner pianist
 

    

                                             HeidemarieWiesner

                           LEBENSLAUF

       

Heidemarie Wiesner wurde1968 in Bautzen geboren. Ihre musikalische Grundausbildung erhielt sie an der Musikschule Bautzen, unterrichtet von Sybille Lorenz, Christa Muschick und Dr. Magdalene Kemlein. Sie wurde sehr früh schon in das Konzertleben eingeführt, erstmalig trat sie siebenjährig öffentlich auf. Regelmäßig nahm sie an Kreis-, Bezirks- und Republikausscheiden der Jungen Talente Teil und erreichte 1985 in Zwickau einen zweiten Preis, 1987 den ersten Preis und den Schumann-Preis. Presse und Rundfunk nahmen regen Anteil an ihrer Entwicklung durch Interviews und Konzertmitschnitte. Im Oktober 1987 spielte sie mit der Staatskapelle Dresden unter Leitung von Prof. Winkler in der Semperoper Beethovens Klavierkonzert op.15.

 Von 1987-1991 studierte sie an der Hochschule für Musik“Felix Mendelssohn Bartholdy” Leipzig Klavier bei Prof. G. Kootz und Improvisation bei Dr.P.Jarchow . 1992 schloss sie dieses Studium mit einem Diplom ab und belegte am Sweelinck Conservatorium Amsterdam ein Aufbaustudium bei Prof. H. Dercksen. 1997 Abschluss mit dem Solistendiplom. Sie war aktive Teilnehmerin an Meisterkursen bei u.a. G. Sebøk, E. Indjic, H. Austbø, P. Badura-Škoda und A. Schiff .

 1998 geht sie nach Italien, wo Arbeitskontakte zu anderen Musikern, aber auch Tänzern, Dichtern und Malern entstehen.

Sie ist auf internationaler Ebene solistisch und kammermusikalisch aktiv, im Duo mit dem italienischen Flötisten Francesco Bonafini (seit 1994), im Klaviertrio und –quartett, aber auch in ungewöhnlichen Besetzungen wie z.B. im Quartett mit Flöte, Harfe, Klavier und Perkussion.

Ihre sorbischen Wurzeln wiederentdeckend widmet sie sich in bedeutendem Maße der Interpretation sorbischer klassischer und zeitgenössischer Musik. Viele sorbische Komponisten haben Werke für ihre Kammermusikabende komponiert.

Sie arbeitete als Begleiterin in Meisterkursen von Flötisten (Bruno Cavallo und Jacques Zoon).

Ein weiterer Aspekt ihres künstlerischen Schaffens ist die Improvisation, hauptsächlich mit Tänzern (langjährige Zusammenarbeit mit Barbara Friedrich) aber auch mit Poesie, Malerei und Film. 

Sie ist Organisatorin der Improvisations-Meisterkurse für Tänzer und Musiker in Milano (am Teatro Greco und der Scuola di arte drammatica „Paolo Grassi“) in Zusammenarbeit mit dem Deutsches Institut für Improvisation..

Von 1999 bis 2004 ist sie künstlerische Direktorin einer zeitgenössischen Kammermusikreihe am Kulturzentrum „Casa Cini“ in Ferrara.

Seit 2003 organisiert sie in Mailand Soirées, wo sich Künstler verschiedenster Genres treffen, wo Musik gemacht und Poesie vorgetragen wird, Tänzer auftreten, Maler ihre Werke exponieren und  Improvisationen entstehen, genannt ArtSalon.